Inhalt

  1. Zielgruppe für die Praxisklasse P9
  2. Aufnahme
  3. Stundentafel
  4. Ziele
  5. Unterricht
  6. Praxis
  7. Ergänzende Maßnahmen
  8. Zeugnis
  9. Ansprechpartner und Auskünfte

 

 
1. Zielgruppe für die Praxisklasse P9

sind Mittelschülerinnen und Mittelschüler,
  • die im 8. oder gegebenenfalls einem höheren Schulbesuchsjahr stehen und

  • keine Aussicht haben, in der Regelklasse den erfolgreichen Abschluss der Mittelschule zu erreichen.

Vorrangiges Ziel der P9 ist es, die Schülerinnen und Schüler durch eine spezifische Förderung mit hohen berufsbezogenen Praxisanteilen zu einer positiven Lern- und Arbeitshaltung zu führen. Die Praxisklasse bietet die Möglichkeit über eine theorieentlastete Abschlussprüfung den einfachen Abschluss der Mittelschule zu erreichen.

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2. Aufnahme


Im Einzelfall wird individuell geprüft, ob die P-Klasse der richtige und passende Förderort für eine Schülerin oder einen Schüler ist. Der Besuch der Praxisklasse ist freiwillig; die Zustimmung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und die Bereitschaft der Schülerin/des Schülers sind Voraussetzung (Vereinbarung).

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3. Stundentafel



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4. Ziele

  • Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stabilisieren,
  • wesentliche Defizite im Bereich der Kulturtechniken beheben,
  • elementare Grundkenntnisse und -fertigkeiten vor allem in Deutsch und Mathematik festigen,
  • Jugendlichen eine Rückführung in die Regelklasse ermöglichen.
  • nachträglich an der Leistungsfeststellung zum Erwerb des erfolgreichen Mittelschulabschlusses teilnehmen
  • durch den freiwilligen Besuch der Jahrgangsstufe 9 den erfolgreichen Mittelschulabschluss erreichen
  • den Abschluss des Berufsvorbereitungsjahres ermöglichen
  • Hilfen bei der individuellen Berufsfindung
    • in die Berufsausbildung gelangen
    • die Aussichten auf einen Ausbildungsplatz über die Berufsförderung verbessern
    • mit dem Berufsabschluss den erfolgreichen Mittelschulabschluss erwerben

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5. Unterricht


Grundlagen für den Unterricht sind

  • ausgewählte Bereiche des Lehrplans für die Mittelschule,
  • die Überprüfung des Lernstandes bei den Schülern,
  • die auf die Klasse und ihre Leistungsmöglichkeiten bezogene Jahresplanung,
  • eine unmittelbare Verzahnung von Praxis und Unterricht.

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6. Praxis


Aufgaben der Praxis

Der Jugendliche soll

  • praktische Fähigkeiten und Neigungen erproben,
  • unter Anleitung von Fachleuten in verschiedenen Bereichen praktische Tätigkeiten ausüben,
  • Arbeitsergebnisse als Erfolge erleben,
  • Konsequenzen für die eigene Berufswahl treffen können.



Der Praxistag wird blockweise in 6-8 Praxiswochen über das Schuljahr verteilt umgesetzt. Die praktische Tätigkeit an einem Praxistag umfasst bis zu 8 Vollstunden.

Beispiel:


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7. Unterstützende Maßnahmen

  • Enge Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit
  • Sozialpädagogische Betreuung (während des Schuljahres und beim Wechsel ins Berufsleben)
  • Erlebnis- und Freizeitpädagogik
  • Zusammenarbeit mit den Eltern und Erziehungsberechtigten

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8. Zeugnis


Die Schüler erhalten ein Jahreszeugnis ohne Vorrückungsvermerk mit einer Bewertung in den Fächern Religion/ Ethik, Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Sport und einen ausführlichen Bericht über soziales Verhalten, Lernverhalten und Leistungsstand im Unterricht der Schule und in der Praxis. Wer die Prüfung zum theorieentlasteten Mittelschulabschluss besteht, erhält ein eigenes Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss der Mittelschule.
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9. Ansprechpartner und Auskünfte

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Zusätzliche Informationen